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Heilpflanzen in der modernen Medizin

  • 30. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Mai



Jahrtausende lang waren Pflanzen die einzige Apotheke der Menschheit. Heute erleben sie eine Renaissance – nicht aus Nostalgie, sondern weil die Forschung zunehmend bestätigt, was Hebammen, Heilkundige und Großmütter schon lange wussten.


Heilpflanzen und Kräuter



Wissenschaftlich belegte Wirkung

Johanniskraut bei leichten Depressionen, Baldrian bei Einschlafstörungen, Ingwer gegen Übelkeit, Kurkuma als Entzündungshemmer – für all diese Anwendungen gibt es klinische Studien, die eine Wirkung belegen. Auch Artischocke für die Leberfunktion oder Passionsblume bei Nervosität sind längst nicht mehr nur in der Volksheilkunde anerkannt.





„Pflanzliche Extrakte wirken systemischer, sanfter – und brauchen länger, um zu wirken.“


Sascha Bäumler



Auch natürliche Mittel können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben. Johanniskraut etwa beeinflusst den Abbau vieler Arzneimittel. Wer Heilpflanzen nutzt, sollte das mit seinem Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Qualität spielt eine große Rolle: Standardisierte Extrakte aus dem Fachhandel sind Teekräutern aus dem Supermarkt oft weit überlegen.

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